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SPD-Ortsverein Sontheim

Historie

Nachfolgend kurz zusammengefasst die Geschichte des SPD-Ortsvereins Sontheim

Bereits in den 60er Jahren, also vor den Gebietsreformen 1972, kam in Sontheim der Wunsch auf, als Gegengewicht zur im Stadtrat überproportional stark vertretenen Kernstadt eine überparteiliche Institution zu schaffen. SPD-Stadtrat Erwin Fuchs gab damals den Anstoß zu Überlegungen, ein solches Gremium zu gründen. Unter der Initiative des Sontheimer Ortsvereinsvorsitzenden Eugen Hanselmann wurde versucht, die Belange der Sontheimer stärker ins Bewusstsein der Stadt zu rücken. Mit der Gründung des Sontheimer Offenen Kreises 1966 waren diese Bestrebungen schließlich von Erfolg gekrönt. Seine Besetzung mit einem neutralen Vorsitzenden und je einem Stellvertreter aus SPD und CDU verdeutlichte noch einmal die überparteiliche Ausrichtung des Gremiums. Mit dieser Entwicklung war die Sontheimer SPD ein Vorreiter bei der stärkeren Vertretung der Stadtteilinteressen im Heilbronner Rathaus. Nicht nur in dieser Hinsicht war der Ortsverein in den 70ern sehr fortschrittlich. 1971 konnte mit Gabi Erlewein-Hügel nicht nur die einzige Frau auf der SPD-Kommunalwahlliste, sondern dazu auch eine mit 23 Jahren sehr junge Politikerin in den Gemeinderat einziehen. Mit der Ernennung von Margret Konzmann zur ersten Ortsvereinsvorsitzenden 1974 unterstrich die Sontheimer SPD noch einmal ihre fortschrittliche Haltung gegenüber der Gleichstellung und der Partizipation der Jugend. Der Ortsverein war seit jeher auch um die Entwicklung des Stadtteils bemüht. Durch zahlreiche Initiativen und Aktivitäten, von der Ortskernsanierung bis zur Ausrichtung neuer Wohngebiete mit sozialen Einrichtungen und verbesserter Infrastruktur, zeigte sich der Ortsverein stets im Leben der Sontheimer Bürger präsent und blieb bis heute durch lebhafte Diskussionen und den Einsatz für die Bürger des Stadtteils eine treibende Kraft in Sontheim.

 

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